Marienkäfer-Torte 2

geschrieben am: 28.03.2021 von: Jane in Kategorie(n): Torten

 

Happy Birthday Ulrike! Zum runden Geburtstag eine runde kugelige Marienkäfer-Torte 🙂 Dieser Marienkäfer besteht aus einem Wunderkuchen (Schokoladenvariante) und wurde gefüllt und eingestrichen mit einer Kinderschokoladenganache. Diese Kombination schmeckt wirklich traumhaft lecker und kann ich auf jeden Fall für Kindergeburtstage empfehlen. Hier könnte man z.B. auch kleine Smarties auf die Füllung streuen 🙂

 

 

 

Die selbstgebastelte Tortenplatte aus Holz (29 cm) habe ich mit einer Folie beklebt, diese mit Palmin soft eingestrichen und dann mit grünem Fondant eingedeckt. Das Grasmuster wurde einfach mit geknüllter Aluminiumfolie in den Fondant gedrückt (nicht zu fest, man soll die Platte ja nicht durchschimmern sehen). Für die Grasbüschel drückt man grünen Fondant durch ein Sieb.

 

 

Dieser Marienkäfer hat eine Länge von ca. 24,5 cm, dafür hat die Menge von einem Wunderkucherezept gereicht. Die große Aluminiumbackform (21 cm Durchmesser) wurde knapp zur Hälfte gefüllt (Backzeit ca. 50 Minuten), die kleine Schüssel aus einem schwedischen Möbelhaus 🙂 (12 cm Durchmesser) wurde bis ca. einen cm unter den Rand gefüllt (Backzeit ca. 30 Minuten). Die große Backform ist wirklich richtig rund und damit sie nicht umkippt, habe ich eine kleine Springform schnell zum Standfuß umfunktioniert.

 

Kuchen lässt sicht leicht aus den Metallschüsseln lösen, wenn man diese gut einfettet und dann  z.B. mit Paniermehl ausstreut. Dafür könnte man auch Mehl oder Kakao verwenden. Vor dem Stürzen lasse ich den Kuchen immer gut auskühlen, weil man sonst Gefahr läuft, dass die kugelige Form nicht erhalten bleibt.

 

 

Die kleine Kuchenkugel musste ich etwas zurechtschneiden, damit der Übergang zum Marienkäfer-Körper bündig anschließt.

 

 

Im Internet machte ich mich auf die Suche nach einem niedlichen Comic-Gesicht und druckte dieses auf 160 g Papier aus. Damit hatte ich dann eine stabile Schablone und konnte damit die Formen auf den Fondant übertragen. Den Fondant vorher ein wenig z.B. mit Bäckerstärke besteuben, damit das Papier/die Schablone nicht kleben bleibt!

 

 

Für die Schleife habe ich ca. 0,5 cm dicken roten und schwarzen Fondant abwechselnd nebeneinandergelegt (vorher mit etwas Palmin soft durchgeknetet, damit die einzelnen Fondantstreifen zusammenkleben). Dann mit etwas Bäckerstärke besteubt und vorsichtig mit einen Rollstab etwas dünner gerollt. Hier sollte man aufpassen, dass die Streifen sich nicht verziehen.

 

Mit Hilfe eines Nudelaufsatzes der Kitchenaid, konnte ich das „Schleifenband“ noch dünner auswalzen (von Stufe 1 – 4). Wichtig ist hierbei, dass der Fondant recht langsam und vor allem gerade durch die Maschine läuft, damit sich auch hier die Streifen nicht verziehen. Die evtl. etwas ausgefransten Ränder können dann noch mit einem Messer begradigt werden.

 

 

Für die Fühler wurde 18er Blumendraht verwendet. Den Draht mit ein wenig Zuckerkleber einpinseln, eine kleine Kugel auf den Draht schieben und auf dem Tisch hin und her rollen, bis man die gewünschte Länge und Dicke erhält und als Abschluss dann noch eine kleine Kugel oben drauf kleben. Damit der Draht keinen direkten Kontakt zur Torte hat, wurden die Enden noch mit Floristenband umwickelt.

 

Für die Umrandungen von Augen, Kopf etc. war mir der Fimo Clay Extruder von Staedtler eine große Hilfe!

 

 

Fertig!  🙂 Ihr könnt mir unter diesem Beitrag gerne Fragen stellen oder eine Kommentar hinterlassen. Ich würde mich freuen!

 

2 Kommentare zu “Marienkäfer-Torte 2”

  1. Sonja aus Wachtberg sagt:

    Liebe Christiane, wieder einmal hast Du uns mit Deinem Tortenmeisterstück den krönenden Abschluss auf der Kaffeetafel beschert. Der sehr niedliche Marienkäfer war nicht nur optisch ein absolutes Highlight sondern auch mit seiner Kinderschokoladenfüllung ein 100%tiger Treffer aller Kuchenfreunde am Tisch. Meine Schwester war hin und weg und hat sich sehr über diese „süße“ Überraschung zu Ihrem 50. Geburtstag gefreut. Weil sich keiner traute in das herzallerliebste Gesicht des Käfers zu schneiden, haben wir uns vom Hinterteil aus nach vorne gearbeitet. Den Kopf hat meine Schwester eingeforen und auch nach dem Auftauen hat er nichts von seiner geschmacklichen Raffinesse eingebüßt. Jetzt heißt es leider warten, bis zur nächsten Feierlichkeit, die wir hoffentlich wieder mit einer von Christianes fantasiereichen detailverliebten Köstlichkeiten aus Zucker, Backwerk und viel Liebe bereichern können. Bleibt alle gesund und beste Grüße, Sonja

    • Jane sagt:

      Liebe Sonja, gaaaaaaaaaanz lieben Dank für diesen schönen Kommentar. Das freut mich wirklich sehr, dass der kleine Käfer so gut angekommen ist Sobald wieder möglich, stoßen wir mal auf diesen Käfer an Viele Grüße, Jane


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